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10 digitale Produkte für passives Einkommen

 In diesem Blogpost teile ich mit dir 10 digitale Produktideen für passives Einkommen und meinen persönlichen Erfahrungsbericht, was gut funktioniert.

In diesem Artikel erfährst du:

  • Was passives Einkommen ist
  • Welche Vorteile passive Einnahmen haben
  • Welche Arten von passivem Einkommen es gibt
  • Welche 10 digitalen Produktideen du umsetzen kannst
  • Welche Erfahrung ich mit diesen digitalen Produkten gemacht habe


Keine Lust zu lesen? Hier die passende Podcastfolge:

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Passives Einkommen

Direkt vorweg: passiv bedeutet nicht, dass du dafür nichts tun musst, sondern dass hier deine Zeit und die Einnahmen entkoppelt sind. Ganz im Gegensatz zu aktivem Einkommen: Wenn du zum Beispiel einen Bürojob hast, dann wirst du insbesondere für deine Arbeitszeit bezahlt. Reduzierst du deine Arbeitszeit und arbeitest nur noch 20 statt 40 Stunden in der Woche, gibt es auch nur noch die Hälfte deines Gehalts. Gehst du gar nicht mehr arbeiten, gibt es auch kein Geld mehr.

Vorteile passiver Einnahmen

Mehr Sicherheit: Stell dir vor, du wirst krank und kannst länger nicht mehr arbeiten. Oder das Unternehmen bei dem du arbeitest, geht pleite und du wirst gekündigt. Dann wäre es doch beruhigend, wenn du auch noch weitere Einkommensquellen hast, die dich in solchen Zeiten versorgen können, oder?

Unabhängigkeit: Du bist unabhängig von Arbeitsort und -zeit. Das heißt, du kannst so beispielsweise auch im Urlaub gutes Geld verdienen.

Freiheit: Du kannst das zusätzliche Einkommen nutzen, um mehr Zeit mit deiner Familie und Freunden zu verbringen oder um deinen Hobbies nachzugehen.

Altersvorsorge: Dass dieses Ding mit der Rente für die Jugend von heute eher schwierig wird, dürftest du ja schon mitbekommen haben. Mit einem passiven Einkommen kannst du dich oder deine Familie später versorgen – auch unabhängig von der Höhe deiner Rente.

Nachhaltigkeit: Dein Geld von heute arbeitet für das Geld von morgen. Du kannst dein verdientes passives Einkommen reinvestieren, so dass du zukünftig noch mehr Geld verdienst. Mit einer Art Schneeballsystem (Compound-Effekt) kannst du so immer mehr und mehr Einnahmen generieren. Irgendwann kannst du theoretisch nur noch von dem Geld leben, dass deine Reinvestitionen dir einbringen.

3 Arten von passivem Einkommen

  1. Mit deinem Wissen (z.B. wenn du dein Fachwissen in ein hilfreiches E-Book packst, das du online verkaufst)
  2. Mit deiner Arbeitskraft (z.B. wenn du einen reichweitenstarken YouTube-Kanal aufbaust und für Werbeklicks bezahlt wirst)
  3. Mit deinem Geld (z.B. indem du Aktien kaufst und dafür die Dividende kassierst)


Das Letztere gilt übrigens als eine der reinsten Arten für passives Einkommen, da beispielsweise bei einem Aktienportfolio sehr wenig Aufwand nötig ist.

10 digitale Produktideen & meine Erfahrung

  1. eBooks: eignen sich super als Einstiegsprodukt, sollten aber preislich und beim Umfang im Rahmen bleiben. Soll heißen: bevor du ein eBook für fast 100€ anbietest, wäre es sinnvoller, aus dem Inhalt einen Onlinekurs zu machen, der die Leut an die Hand nimmt. Kaum Jemand wird für ein eBook 100€ ausgeben wollen. Mein eigenes eBook hat sich an Studierende gerichtet und enthält all mein Wissen zum Studieren. Von der Wohnungssuche bis hin zur Lernroutine und hilfreichen Apps für die Uni war da Alles dabei und es kam sehr gut bei meiner Community an. 
  2. Audio Guides: gerade im Meditations Bereich kann ich mir Audio Guides unglaublich gut vorstellen. Du könntest eine Playlist geführter Meditationen rausbringen, die man sich einfach aufs Handy laden und jederzeit abspielen kann. Für die Rauhnächte hatte ich mir zum Beispiel einen Onlinekurs geholt, der Workbooks, Videos, aber auch Meditationen enthalten hat – das fand ich super.

  3. Workbooks: werden meistens nicht alleine, sondern zum Beispiel in Kombi mit einem Onlinkurs oder eBook angeboten. Ein Workbook ist interaktiver und möchte ausgefüllt werden. Wir bieten zum Beispiel in der kommenden Membership passende Workbooks zu den Masterclasses an, damit du gezielt an dir arbeiten kannst und in die Umsetzung kommst.

  4. Online-Kurse: Wir kennen sie alle … Online-Kurse sind ja quasi der Heilige Gral im Online Business Bereich, wobei ich persönlich sagen muss, dass ich interaktive Kurse inzwischen bevorzuge, weil man einfach eine ganz andere Energie hat als bei einer Aufnahme. Ich hatte einen Onlinekurs konzipiert, der sich speziell an angehende MedizinerInnen richtet und auf den Medizinertest vorbereitet. Also den Test, der mir meinen Studienplatz ermöglicht hat. Leider habe ich kurz vor knapp merken müssen, dass die Dienstleister, die das Übungsmaterial für den Kurs erstellen sollten, nicht wirklich daran interessiert waren, den Kurs zu einem Erfolg zu machen, sondern eher schnell abzukassieren. Das Material stellte sich später auch als massiv fehlerhaft heraus, also war es eine gute Entscheidung, die Sache kurz vor Launch abzublasen. Aus dieser Geschichte habe ich sehr viel gelernt, wenn es um Zusammenarbeit geht, daher verbuche ich es als wertvolle Lektion.

  5. Memberships: Wir planen aktuell eine Membership, also eine exklusive Community, zu der nur Mitglieder Zugang haben, in der sich Alles um Social Media Marketing und Online Business Aufbau drehen wird. Es wird monatliche Masterclasses und Live Q&As geben und man kann sich innerhalb der Community vernetzen. Man kann sich das Ganze wie einen Onlinekurs vorstellen, aber es ist deutlich interaktiver.

  6. Design-Templates: Ein Produkt, das ich immer wieder gerne selbst kaufe sind sogenannte Design Vorlagen. Es gibt Vorlagen für gefühlt jeden Anlass: Lebenslauf, Instagram Post, Rechnung, Tagesplaner und und und. Verkaufen kannst du diese Templates in einem eigenen Onlineshop, viele suchen aber gezielt auf Etsy oder Creativemarket nach genau solchen Vorlagen – hier ist aber natürlich auch die Konkurrenz größer, da der Template Markt schon sehr gut abgedeckt ist. Daher würde ich dir raten, Vorlagen für gezielte Zwecke zu entwerden (z.B. für BloggerInnen im nachhaltigen Ernährungsbereich) So grenzt du deine Zielgruppe ein und wirst bei gezielter Suche leichter entdeckt.

  7. Fotobearbeitungsfilter: Die guten alten Lightroom Presets der BloggerInnen stapeln sich in meinem Bearbeitungsprogramm! Solche Filter geben einem Bild nochmal einen bestimmten Look und gerade für InfluencerInnen eignet sich dieses Produkt sehr gut, weil so ihre Community den einmaligen Look nachkreieren kann.Auch hier gibt es aber schon eine sehr große Auswahl und die Preisspanne für solche Presets ist nicht sehr groß. Bei der Bloggerin Denise Bobe habe ich aber eine sehr kluge Marketingstrategie bemerkt: sie verkauft mehrere, aufeinander abgestimmte Presets in einem Bundle. So kann ich als Käuferin einen ästhetisch abgestimmten Feed erreichen und habe dennoch eine große Auswahl an Filtern in einem Paket. Dadurch, dass mehrere Presets in einem Bundle verkauft werden, macht sie sicher deutlich mehr Umsatz als KollegInnen, die nur einzelne Filter anbieten.

  8. Tracker: eignen sich nicht für jede Nische, sind aber ein spannendes Produkt. Ich habe zum Beispiel im Rahmen eines Onlinekurses einen Finanztracker bekommen, in dem ich all meine Einnahmen und Ausgaben festhalten kann und so den Überblick über mein Geld behalte. Hierfür benötigst du entweder ein Team Mitglied, das gut mit Excel umgehen kann oder solltest selber affin sein, denn Tracker funktionieren am Besten mit solchen Programmen und sind daher etwas anspruchsvoller zu erstellen (für Laien).

  9. Planer: 2 Jahre infolge habe ich eine Co-Creation mit einer Grafikdesignerin umgesetzt, bei der es um einen Digitalen Studierendenplaner ging. Co-Creation bedeutet, dass wir das Konzept für den Planer durch meine Community festgelegt haben – sie durften in mehreren Umfragen bestimmen, wie der Planer aufgebaut sein soll und auch Wünsche anbringen. Die Umsetzung des Planers lag dann auf Seiten der Grafikdesignerin. Dadurch, dass das Produkt genau auf meine Community zugeschnitten war, war der Andrang enorm groß und der Planer hat sich sehr gut verkauft ganz ohne direktes Marketing – ich bin sowieso kein großer Fan von plakativer Werbung, weil sie mich selbst nicht wirklich anspricht und ich solche Konstrukte schnell “durchschaue”.

  10. Grafiken (z.B. Storysticker): sind quasi PNG Dateien, also Sticker, die keinen Hintergrund haben und sich somit ideal zur Gestaltung von Instagram Stories eignen. “Erfunden” hat sie die gute Ana Johnson – sie hat immer unglaublich ästhetisch gestaltete Stories und nutzt ihre eigenen Sticker auch sehr viel. Damit Andere diesen Look nachstellen können, hat sie ihre Sticker zum Kauf angeboten und Viele sind auf diesen Zug aufgesprungen. Auch hier gilt: je klarer die Zielgruppe, desto besser. Es gibt schon sehr viele schöne Sticker, aber vielleicht noch keine Sticker zu speziellen Themen wie Nachhaltigkeit, bestimmte Sportarten, Medizin, … Daher habe ich speziell für meine Community Storysticker erstellt, die sich um das Thema Studium drehen und die es so noch nie gab (habe sie selbst gezeichnet).

Noch mehr Details hörst du in dieser Podcastfolge

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